13.04.21

Zurück ins Leben

"Zurück ins Leben: Initiative Overberg" - das Diakonische Werk Tübingen sammelt Spenden für therapeutische und praktische Hilfe für zwei junge Frauen mit traumatischen Erfahrungen

In einer Pflegefamilie in unserem Landkreis waren zwei Mädchen über Jahre hinweg seelischer, körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt.  Der angeklagte Pflegevater wurde am Donnerstag, 4. März 2021 vom Landgericht Tübingen zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. 

Die Psychotherapeutin und Diplom-Psychologin Heidrun Overberg, hatte die ältere der beiden Pflegetöchter in Behandlung und schon früh den Verdacht geschöpft, dass das damals 10-jährige Mädchen massiver Gewalt ausgesetzt war.

Frau Overbergs Aussagen als Zeugin im Gerichtsprozess sind auf großes öffentliches Interesse gestoßen: Viele Menschen in unserer Region nahmen und nehmen Anteil an dem Schicksal der betroffenen jungen Frauen und würden gerne Hilfsangebote für die Opfer mit Spenden unterstützen.

Frau Overberg, die zu den beiden jungen Frauen Kontakt hat, kann die begleitende therapeutische  und praktische Hilfe organisieren. Dafür benötigt sie einen vertrauenswürdigen und zuverlässigen Partner und eine transparente Spendenadresse. Sie wandte sie an das Diakonische Werk Tübingen mit der Bitte um Zusammenarbeit.

Unter dem Verwendungszweck „Zurück ins Leben: Initiative Overberg“ werden Spenden gesammelt, die für die Folgenbehandlung und Begleitung der beiden Geschädigten verwendet werden. Auf diese Weise ist eine Einhaltung des Verwendungszwecks transparent und nachvollziehbar und kann dem Engagement von Frau Overberg für die betroffenen jungen Frauen zugeordnet werden.

Die Spendenadresse bei der Kreissparkasse Tübingen lautet:

Evangelischer Kirchenbezirk Tübingen
Verwendungszweck: Zurück ins Leben - Initiative Overberg

IBAN DE56 6415 0020 0000 0120 36

Nähere Informationen gibt die Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Tübingen Esther Peylo unter der Nummer (07071 – 9304 43) oder E-Mail (esther.peylo@elk-wue.de).