19.07.19

Pressepfarrer geht in die Schule

Der Medienbeauftragte der evangelischen Kirche in der Prälatur Reutlingen und im Kirchenbezirk Tübingen, Andreas Föhl, beendet zum Monatsende seinen Dienst.

Der 48-Jährige unterrichtet künftig evangelische Religion an der Albert-Schweitzer-Schule in Villingen-Schwenningen.

Drei Jahre lang war Föhl zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Prälatur Reutlingen, die zwölf Kirchenbezirke der württembergischen Landeskirche umfasst. Ein Schwerpunkt bildete für ihn die Arbeit im Kirchenbezirk Tübingen. In der Universitätsstadt hatte der Pressepfarrer auch sein Büro. Ein dritter Arbeitsbereich lag in der Pressearbeit für die Landeskirche. So berichtete der Theologe und Journalist etwa von den Tagungen der Landessynode. Als abschließendes Projekt erstellte er für den Kirchenbezirk Tübingen einen neuen Internetauftritt, der vor wenigen Tagen online ging.

Föhl ist in Schwenningen am Neckar geboren. Nach dem Abitur hat er in Stuttgart, Tübingen und Erlangen Theologie studiert. Es folgte ein Zeitungsvolontariat in der Lokal-Redaktion der „Neckarquelle“ in Villingen-Schwenningen. Nach seinem Vikariat in Haiterbach im Nordschwarzwald arbeitete der Theologe in der Pressestelle der Evangelischen Landeskirche in Stuttgart und anschließend als Gemeindepfarrer in Nagold-Iselshausen. 2008 wechselte er in den Schuldienst und unterrichtete in Villingen-Schwenningen an der kaufmännischen Berufsschule David-Würth-Schule und am Gymnasium am Deutenberg evangelische Religion. 2016 kam er als Medienbeauftragter nach Tübingen.

Andreas Föhl ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 15 Jahren spricht er für die evangelische Kirche die Morgengedanken und Anstöße im Südwestrundfunk (SWR). In seiner Freizeit schwimmt und joggt er gerne und spielt elektrische Gitarre in einer Bluesrock-Band.