Evangelischer Kirchenbezirk Tuebingen
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28.02.21

Gebetstag für verfolgte/bedrängte Christen

Seit dem Jahr 2010 ruft die EKD am Sonntag Reminiszere Kirchen und Gemeinden auf, in Gottesdiensten und Gebeten in besonderer Weise auf die Leidenserfahrungen von Christen in anderen Ländern aufmerksam zu machen und Anteil zu nehmen. Der Sonntag Reminiszere verdankt seinen Namen dem sechsten Vers des Psalms 25: „Gedenke (lateinisch: Reminiscere), Herr, an deine Barmherzigkeit“.

Die Situation der verfolgten und bedrängten Christen weltweit hat sich im letzten Jahr nicht verbessert. Immer noch leiden zahlreiche Menschen weltweit unter Misshandlungen, Benachteiligungen und manchmal droht ihnen sogar Todesgefahr.
Die Württembergische Landeskirche hat in diesem Jahr besonders die Situation der Menschen im Irak in den Blick genommen.

"Durch die Corona Pandemie ist die Lage der Menschen dort etwas aus dem Fokus geraten und doch brauchen diese Schwestern und Brüder dort umso dringender unsere Anteilnahme an ihrem Schicksal, unser Gebet und unsere Unterstützung. Wir können immer noch viel tun für verfolgte und bedrängte Christen weltweit. Weil wir unsere Stimme erheben und so diesen Geschwistern eine Stimme geben können. Weil wir ihnen zur Seite stehen können, indem wir ihre Situation öffentlich machen und weil wir sie selbst in diesen schwierigen Zeiten besuchen können", sagt der Landesbischof Dr. Frank O. July

Wenn Sie für die Arbeit in Ländern, in den Christen verfolgt und bedrängt werden, spenden möchten, können Sie das hier tun:

Diakonie Württemberg

Gustav Adolf Werk

Bibelgesellschaft

Lassen Sie uns also neben aller Sorge um uns und unsere Gesundheit auch diese Menschen nicht vergessen. „So lasset uns nun Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“ (Gal.6,10)

 

 

Zerstörte Kirche in Nabk, Syrien